Sie haben gerade Ihre erste Automatikuhr erworben oder möchten wissen, wie Sie diese pflegen können. Hier bietet sich ein Uhrenbeweger für Automatikuhren an: Sobald eine Automatikuhr nicht mehr getragen wird, bleibt sie in der Regel je nach Gangreserve nach zwei bis drei Tagen stehen. Die Wahl des besten Uhrenbewegers für Automatikuhren ist jedoch keineswegs einfach, wenn es sich um den ersten Kauf handelt. Zu viele Umdrehungen, ungeeignete Kapazität, störender Lärm … Manche Fehler rächen sich im täglichen Gebrauch. Hier erfahren Sie die fünf häufigsten – und wie Sie diese vermeiden können.
Inhaltsverzeichnis :
- Fehler 1: Unkenntnis der Anforderungen des Kalibers
- Fehler 2: Unterschätzung der Auswirkungen von Magnetfeldern
- Fehler 3: Nichtbeachtung von Betriebsgeräuschen
- Fehler 4: Falsche Auswahl der Stromversorgung für Reisen
- Fehler 5: Kauforientierung einzig am Preis
- FAQ
Fehler 1: Unkenntnis der Anforderungen des Kalibers
Nicht alle Automatikuhren haben dieselben Aufzugsanforderungen. Hierbei spielen zwei Faktoren eine Rolle:
Die Anzahl der Umdrehungen pro Tag (TPD): Die meisten Uhrwerke erfordern zwischen 1.000 und 1.900 tägliche Umdrehungen. Bei zu wenigen bleibt die Uhr stehen. Bei zu vielen wird das Uhrwerk unnötig belastet.
Die Drehrichtung: Manche Uhren werden im Uhrzeigersinn aufgezogen, andere gegen den Uhrzeigersinn, die meisten jedoch in beide Richtungen (abwechselnd).
Wenn Sie einen Uhrenbeweger für Automatikuhren kaufen, ohne diese Anforderungen zu prüfen, riskieren Sie eine falsch eingestellte Wartung.
Die Lösung von SwissKubik: Die Startbox arbeitet mit einem Standardzyklus von 1.600 Umdrehungen pro Tag (jeweils 800 in jede Richtung) und ist so kalibriert, dass sie sich für die meisten Uhren eignet. Für eine präzisere Steuerung hat SwissKubik die Masterbox im Angebot, die über die zugehörige App programmierbar ist und je nach Uhrenmodell Einstellungsempfehlungen liefert.
Fehler 2: Unterschätzung der Auswirkungen von Magnetfeldern
Es handelt sich um eine unsichtbare Falle, die zweifellos am häufigsten übersehen wird. Die Spiralfeder – jene feine Feder, die die Unruh reguliert und den eigentlichen Dirigenten im inneren Orchester einer Uhr darstellt – reagiert empfindlich auf Magnetfelder. Wenn sie magnetisch aufgeladen wird, haften ihre Windungen aneinander: Die Uhr geht vor, manchmal um mehrere Minuten pro Tag, bis sie deutlich aus dem Takt gerät.
Ein Uhrenbeweger für Automatikuhren basiert jedoch auf einem Elektromotor, der naturgemäß ein Magnetfeld erzeugt. Bei Modellen der unteren Preisklasse kann ein schlecht eingestellter Motor auf Dauer die Ganggenauigkeit der Uhr beeinträchtigen, die er eigentlich gewährleisten soll. Hier macht die Qualität der Konstruktion den entscheidenden Unterschied aus.
Die Lösung von SwissKubik: Unsere Uhrenbeweger üben nur einen sehr geringen magnetischen Einfluss auf die von ihnen gepflegten Uhren aus und gewährleisten so deren Ganggenauigkeit.
Fehler 3: Nichtbeachtung von Betriebsgeräuschen
Ein Uhrenbeweger für Automatikuhren läuft Tag und Nacht und wird häufig im Schlafzimmer oder im Arbeitszimmer aufgestellt. Ein lautes Modell wird in solchen Wohnräumen schnell zur Belastung. Dies ist ein Kriterium, das man beim Kauf leicht übersieht, da man das Gerät nicht im Betrieb gehört hat.
Die Lösung von SwissKubik: ein geräuscharmer Mechanismus, der so konzipiert ist, dass er sich unauffällig in die Inneneinrichtung einfügt. Die App bietet zudem die Möglichkeit, einen Nachtmodus zu aktivieren, der den Uhrenbeweger für einen festgelegten Zeitraum während Ihres Schlafs pausieren lässt.
Fehler 4: Falsche Auswahl der Stromversorgung
Ein Uhrenbeweger, der ausschließlich über das Stromnetz betrieben wird, schränkt ein. Abgesehen von der flexiblen Aufstellungsmöglichkeit lässt sich ein kabelloser Uhrenbeweger auch problemlos in einem Tresor verstauen. Viele Käufer denken nicht an diese mobile Nutzung.
Zu Hause, ohne Abhängigkeit von Steckdosen: Entscheiden Sie sich für den Batteriebetrieb.
Unterwegs: Ein herkömmlicher Uhrenbeweger für den Hausgebrauch ist nicht für den Transport ausgelegt.
Die Lösung von SwissKubik: Die Startbox funktioniert kabellos, läuft dank zweier Alkalibatterien bis zu drei Jahre lang autonom und lässt sich an jedem beliebigen Ort aufstellen – auch im Tresor. Die Masterbox wird ebenfalls mit Batterien betrieben, kann aber auch ans Stromnetz angeschlossen werden, wobei die Umschaltung auf Netzbetrieb automatisch erfolgt, sobald das Gerät sie erkennt. Für Reisen ist die Travelbox ideal geeignet: ein 2-in-1-Reiseetui, das die Uhr während der Fahrt vor Stößen schützt und sie am Zielort in Bewegung hält.
Fehler 5: Kauforientierung einzig am Preis
Wenn man zwei Uhrenbeweger lediglich anhand des angegebenen Preises vergleicht, übersieht man dabei, was ein gutes Modell ausmacht.
Die Qualität der Uhrenwartung und die langfristige Zufriedenheit mit dem Gerät hängen von mehreren Kriterien ab:
- Drehzahlmessung: Ein optischer Sensor misst die Anzahl der Umdrehungen exakt, während sich andere Modelle mit einer groben Schätzung begnügen.
- Pause zwischen den Zyklen: Eine Unterbrechung zwischen zwei Sequenzen ermöglicht der Uhrenfeder, sich auf natürliche Weise zu entspannen, anstatt das Uhrwerk kontinuierlich zu belasten.
- Umgang mit Magnetismus: Ein starkes Magnetfeld kann die Ganggenauigkeit einer Uhr beeinträchtigen. Ein gut konzipierter Uhrenbeweger begrenzt diesen Einfluss.
- Erweiterungsfähigkeit: Eine Sammlung entsteht selten auf einmal. Ein modularer Uhrenbeweger, der sich je nach Anzahl Ihrer Neuerwerbungen erweitern lässt, erspart Ihnen den Kauf eines neuen Etuis bei jeder neuen Uhr.
- Garantie und Kundendienst: Ein Uhrenbeweger ist ein Gerät, das man über Jahre hinweg nutzt. Die Garantiedauer und die Qualität des Kundendienstes sagen viel über das Vertrauen des Herstellers in sein Produkt aus.
Die Lösung von SwissKubik: Die Startbox und die Masterbox verfügen über optische Sensoren sowie eine Pause zwischen den Rotationszyklen und sind so konzipiert, dass sie ein sehr schwaches Magnetfeld erzeugen. Was die Erweiterbarkeit betrifft, ist die gerade die Startbox flexibel konzipiert: Die einzelnen Geräte lassen sich stapeln oder einzeln aufstellen, sodass Sie Ihre Sammlung erweitern können, ohne etwas Neues kaufen zu müssen. Die Masterbox ist in Ausführungen für eine bis zwölf Uhren erhältlich. Alle SwissKubik Produkte werden in der Schweiz von Hand gefertigt und verfügen über eine Garantie von drei Jahren ab Kaufdatum.
FAQ
Nach welcher Zeit bleibt eine Automatikuhr stehen?
In der Regel zwischen zwei und drei Tagen, wenn die Uhr nicht getragen wird, je nach Gangreserve. Der Uhrenbeweger verhindert diesen Stillstand, indem er die Uhr in Gang hält. Bestimmte Uhrenmodelle können eine Gangreserve von acht oder zehn Tagen erreichen.
Wie viele Umdrehungen pro Tag benötigt meine Uhr?
Die meisten Kaliber benötigen zwischen 1.000 und 1.900 Umdrehungen pro Tag. Die Standardeinstellung von 1.600 Umdrehungen ist für die meisten Uhren geeignet. Für spezielle Anforderungen ermöglicht ein programmierbares Modell wie die Masterbox eine maßgeschneiderte Einstellung auf die Umdrehung genau.
Kann ein Uhrenbeweger meine Uhr beschädigen?
Ein hochwertiger Uhrenbeweger ist für den umgekehrten Zweck konzipiert: die Pflege des Uhrwerks. Eine genaue Drehzahlmessung, eine Pause zwischen den Zyklen und eine Einschränkung des Magnetfelds verhindern jegliche übermäßige Beanspruchung. Man sollte eher diese Kriterien als den Preis im Blick behalten.